Stiftung Verbraucherschutz

Die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz, eine Stiftung des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) erhält mehr Geld.
Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat auf Antrag der Koalitionsfraktionen beschlossen, für die Arbeit der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz ein zusätzliches Stiftungskapital von zehn Millionen Euro bereitzustellen. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner begrüßte die Entscheidung als „wichtigen Schritt“ auf dem Weg zur Stärkung des Verbraucherschutzes in Deutschland. „Die Globalisierung und Liberalisierung der Märkte stellt wachsende Anforderungen an den Verbraucherschutz, aber auch an Verbraucherinformation und Verbraucherbildung“, so Aigner. Die im Aufbau befindliche Stiftung könne einen bedeutenden Beitrag leisten, in Zukunft auch jene Bevölkerungsschichten stärker anzusprechen, die besonders auf Information und Beratung angewiesen seien – insbesondere Familien mit Kindern, Senioren oder Haushalte mit geringem Einkommen.
Die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz war im Juli 2010 in Berlin gegründet worden und ist eine Stiftung des Verbraucherzentrale Bundesverband (
vzbv). Das Bundesverbraucherministerium hatte zuvor im Haushaltsjahr 2010 dem vzbv die Möglichkeit eröffnet, die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz zu gründen, indem es per Zuwendungsbescheid das erforderliche Startkapital für die Stiftung von 50.000 Euro bereitgestellt hat.
Ziel der Stiftung ist die Förderung von Verbraucherinformation und Verbraucherschutz durch die Finanzierung von Aktivitäten des vzbv, der Verbraucherzentralen oder anderer Mitgliedsverbände des vzbv. Privatpersonen, Unternehmen und Verbände der Wirtschaft sowie öffentliche Institutionen können sich an der Stiftung beteiligen.
„Die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz hat durch die bewilligten Mittel ein stabiles Fundament erhalten, das es nun weiter zu stärken gilt“, sagte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner. „Die Verbraucherzentralen leisten Tag für Tag engagierte und erfolgreiche Arbeit – auch deshalb, weil sie als unabhängige Institution auftreten können. Diese Unabhängigkeit ist ein hohes Gut, das es zu bewahren gilt.“
Bleibt zu hoffen, daß die Stiftung ähnlich aufklärt wie die
Stiftung Warentest oder foodwatch.