Kultur in Stade

Das Kunsthaus Stade bietet eine Sonderveranstaltung am Mittwoch, 14. Juli 2010, 17:30 Uhr:

Das Stillleben als Projektionsfläche inhaltlicher und formaler Anliegen

Warum malt der Pionier des Kubismus, Georges Braque, Stillleben? Aus welchem Grund widmet sich dieser bedeutende Maler der Moderne einem Sujet der holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts? Variiert er das Thema?
Diesen und anderen Fragen wird der Künstler Matthias Weber bei seiner Sonderführung am 14. Juli nachgehen. Braque beginne mit Figuren und gelange über diese Figuren auf natürliche Weise zu einem Stillleben, erklärt Weber. Dabei bearbeitet der französische Maler in diesen  Stillleben nur sehr wenige Motive; und erneuert  dennoch dieses traditionsreiche Sujet. – Wie? Webers verblüffende Erkenntnis: Es sind nicht die Themen, über die Braque etwas Neues schaffe. "Es ist die reine Form."

Georges Braque: Das Stillleben als Projektionsfläche inhaltlicher und formaler Anliegen  – After-Work-Führung mit dem Künstler Matthias Weber am Mittwoch, 14. Juli 2010, 17:30 Uhr

Zur aktuellen Ausstellung:
Georges Braque hat die Entwicklung der Kunst des 20. Jahrhunderts entscheidend mitbestimmt. Gemeinsam mit Pablo Picasso schuf der Franzose den Kubismus und begründete damit die umfassendste Formerneuerung in der Malerei der Moderne.

Mit "Georges Braque – Die Druckgraphik" zeigt das Kunsthaus Stade erstmals im Norden Deutschlands 150 druckgraphische Arbeiten des Malers. Die ausgewählten Werke stammen ursprünglich aus einer Pariser Privatkollektion. Die Lithographien, Radierungen, illustrierten Malerbücher und Keramiken umspannen Braques künstlerisches Schaffen von 1921 bis zu seinem Tod 1963.

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