Unausgewogene Produkte, perfides Marketing und überbordende Lobbyarbeit: Die Lebensmittelindustrie leistet keinen Beitrag zur ausgewogenen Ernährung von Kindern, sondern trägt massiv zur grassierenden Fehlernährung bei. Mit perfiden Strategien versuchen die Unternehmen, Kinder so früh wie möglich an die eigene Marke zu binden und in jungen Jahren Geschmacksprägung möglichst für ein ganzes Leben zu erreichen. Gleichzeitig treten Vertreter der Süßwaren-Konzerne auf Kongressen als Experten für gesunde Kinderernährung auf und dienen sich dem Staat, Sportverbänden, Schulen und sogar Kindergärten als Partner für Anti-Übergewichtsprogramme und Bewegungsinitiativen an. Lesen Sie mehr ...

Überfischung des Weltmeere ist das größte Problem in der Fischereiwirtschaft. Kutterware ist die beste Qualität, aber teuer und rar. Die Aquakultur ist eine Alternative, allerdings nur "BIO". Die Tiere werden artgerechter gehalten und für das Fischfutter müssen weniger Fische gefangen werden. Außerdem werden sie nicht auf engstem Raum gehalten, was sie nicht so anfällig für Krankheiten macht. Diese werden oft in der konventionellen Haltung vorbeugend mit Antibiotika versorgt. Der entscheidende Vorteil der "Bio-Fische" aus Aquakultur kommt der Umwelt zugute. Die Meeresböden in Küstennähe werden einigermaßen erhalten und sind nicht so tot wie die der konventionellen Aquakultur. Die Kotverunreinigungen sind geringer. Lesen Sie mehr …

Das Portal "Lebensmittelklarheit" kanalisiert das Unbehagen der Verbraucher. Studien und kritische Portale wie www.foodwatch.de belegen das ungeheure Misstrauen gegen die Lebensmittelindustrie. Die Branche steht unter Generalverdacht, es gibt ein ungeheures Misstrauen gegenüber Fertigprodukten. Das Institut Fresenius hat im vergangenen Jahr festgestellt, dass nur einer von zehn Verbrauchern Industrie und Politik in Lebensmittelfragen überhaupt vertraut. Jeweils die Hälfte hat Angst vor gentechnisch veränderten Zutaten, versteht die Angaben auf Verpackungen nicht und befürchtet, dass Zusatzstoffe, etwa Geschmacksverstärker oder Farbstoffe, gesundheitsschädlich sind. Immer mehr Verbraucher verspüren eine "Sehnsucht nach Natürlichkeit". Effizienz und Technologisierung werden als "negative Veränderung von Naturprozessen" angesehen. Die Webseite "rach getestet" hat hohe Zugriffe, weil der ehemalige Sternekoch und Restauranttester Christian Rach Produkte ohne Wissen der Industrie vom Institut Fresenius prüfen lässt und diese dann auf seiner Seite veröffentlicht. Jahrelang wurde von der Verbraucherorganisation "foodwatch" die "Lebensmittelampel auf Fertigprodukten" gefordert. Nach langen Debatten in Deutschland wurde sie letztlich in der EU nicht durchgesetzt. Ein "Pyrrhussieg" der Lobbyisten, die Einführung hätte es immerhin ermöglicht, dass die Verbraucher auf einen Blick den Fett- und Zuckergehalt eines Lebensmittels erfassen. Politische Entscheidungen tragen dazu bei, dass die Verbraucher sich ungeschützt fühlen. Bücher wie "Die Essensfälscher: Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen", Dokumentarfilme wie "Good Food Bad Food": Von viereckigen Tomaten und Hühnern ohne Federn oder "Food, Inc.: Dokumentation über die Macht der Konzerne" belegen dies eindrucksvoll. Lesen Sie mehr ...

Das Absurde an dieser Situation ist, dass die Verbraucher noch nie so abhängig von verzehrfertigen Lebensmitteln waren wie heute. Der Ernährungspsychologe Thomas Ellrott von der Universität Göttingen sieht den Griff zu "Convenience Food", schnell verfügbaren Lebensmittel, die nicht selbst zubereitet werden, als den zentralen Trend im Ernährungsverhalten an. Seine Sicht wird durch eine Studie bestätigt: "So is(s)t Deutschland" beschreibt den deutschen Verbraucher als einen Getriebenen, der in keiner Weise mehr Herr über seinen Tagesablauf ist, sofern er berufstätig ist. "Entstrukturierung" heißt das in der Untersuchung, die im Auftrag des Nestlé-Konzerns vom Institut für Demoskopie Allensbach angefertigt wurde und auf 10 000 Verbraucherbefragungen basiert. Die Entstrukturierung des Alltags kommt durch lange Arbeitszeiten zustande. Bei Berufstätigen bestimmen statt des Hungers freie Zeitfenster, wann etwas gegessen wird. Die Bedeutung sogenannter Außer-Haus-Ernährung, etwa in Kantinen, ist entsprechend hoch. Während sie immer mehr Wert auf die "Natürlichkeit" von Essen legen, verlieren die Menschen auch immer mehr die Kontrolle über das, was sie täglich essen, weil sie es nicht mehr selbst zubereiten können. Ellrott merkt im aktuellen "Brockhaus Ernährung" zudem an, dass die vielen widersprüchlichen Aussagen über Lebensmittel, die im Umlauf sind, die Verbraucher zusätzlich verunsichern.

Um ein Kilo Rindfleisch im Topf oder in der Pfanne zu haben, wird die zehnfache Menge Futter gebraucht, sind 16.000 Liter Wasser nötig, werden 13,3 Kilo C02 ausgestoßen. Eine erschreckende Öko-Bilanz. Ernährungswissenschaftler empfehlen höchstens zweimal in der Woche den Genuss von Fleisch. Die Realität sieht anders aus. Der Konsum von Schweinefleisch steigt, alleine im 3. Quartal 2011 wurden 15,2 Millionen Schweine geschlachtet. Der Konsum von Rindfleisch ist leicht rückläufig, dagegen der von Geflügelfleisch stark steigend.

Welches Elend "Industrielle Produktion" für Tiere bedeutet ist am besten bei dem Huhn sichtbar. Üblicherweise lebt das Geflügel in kleinen Gruppen und ernährt sich von Körnern, Gräsern und Kräutern. Anders in der üblichen Großmast. Die Tiere drängen sich in der konventionellen Mast mit 30 Artgenossen auf einem Quadratmeter Fläche und sehen nie das Tageslicht. Durch Bewegungsmangel und Hochleistungsfutter werden sie in 35 Tagen Schlachtreif. Die "Bio-Hühner" haben es deutlich besser. Das ökologisch erzeugte Artgerechte Futter, höchstens 10 Hühner auf einem Quadratmeter im Stall, sonst vier Quadratmeter Auslauf pro Tier ermöglicht einen ganz andere Lebens- und Fleischqualität. Bei den Eiern ist die bessere Qualität sogar wissenschaftlich nachgewiesen. "Bio-Eier" haben doppelt so hohe Werte an gesunden Omega-3-Fettsauren als aus konventioneller Käfig-Haltung. Für das Fleisch und die Eier gilt aber, am Geschmack erkennt man den Unterschied nicht. Das geschmacklich beste Huhn kommt aus Frankreich, ist allerdings kein "Bio-Huhn". Das Bresse-Huhn, eine alte Rasse, darf langsam wachsen bei reichlich Auslauf. Zum Ende des Lebens werden sie allerdings in Dunkelhaft genommen, um bei üppiger Fütterung Fett anzusetzen. Eben Qualität vor Tierschutz.

Für die Lebensmittelsicherheit innerhalb der Europäischen Union gelten rechtlich verbindliche Lebensmittelstandards. Lebensmittel, die auf den europäischen Markt gelangen, müssen sicher sein. Egal woher sie kommen. Doch wonach richtet sich eigentlich der Rest der Welt? Die zentrale Rolle spielt der Codex Alimentarius. Diese Sammlung international anerkannter Lebensmittelstandards betrifft insbesondere die Lebensmittelsicherheit, enthält aber auch produktspezifische Vorgaben über die Herstellung, Beschaffenheit und Kennzeichnung von Lebensmitteln. Der Codex wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) erstmals in den 1960er Jahren herausgegeben. Aktuell verpflichten sich rund 170 Staaten aus allen Regionen der Welt dem Codex, darunter sämtliche EU-Mitgliedstaaten. Sie haben mittlerweile ein dickes Paket an Standards erarbeitet, von denen übrigens viele - aber nicht alle - mit wesentlichen Teilen der EU-Gesetzgebung übereinstimmen. Was allerdings die Standards als solche betrifft: Sie sind nur dann rechtlich verbindlich, wenn sie von den Codex-Mitgliedern ausdrücklich angenommen werden. Verpflichtet sind diese dazu nicht. Die zentralen Ziele der Codex-Standards sind der Schutz der Verbrauchergesundheit und die Sicherstellung fairer Handelspraktiken über sämtliche Ländergrenzen hinweg. Doch auch beim Abbau von Handelshemmnissen spielen sie eine zentrale Rolle. So verfolgt die 1994 gegründete Welthandelsorganisation (WTO) - ähnlich wie die EU innerhalb Europas - das Ziel, den globalen Handel zu vereinfachen. Handelsbeschränkende Maßnahmen sind WTO-Mitgliedstaaten nur aus Gründen des Gesundheitsschutzes gestattet. Hier kommt der Codex ins Spiel: Er ist gewissermaßen die Richtschnur in Bezug auf die Lebensmittelsicherheit. Von ihm darf nur unter bestimmten Voraussetzungen abgewichen werden.

Der Genuss guter Speisen trägt zu einem körperlichen und seelischen Wohlbefinden bei. In Gesellschaft ist es kommunikationsfördernd. Planen Sie ein privates Fest oder eine Business Veranstaltung. Lesen Sei mehr …

Für die praktische Lebensmittelsicherheit innerhalb der EU ist letztlich die Kontrolle gefragt, egal ob ein Lebensmittel über Paris, London oder Hamburg importiert wird. Werden Auffälligkeiten festgestellt, kommt das Europäische Schnellwarnsystem (RASFF) zum Einsatz.

Die Industrie standardisiert immer mehr unser Essen. Die benötigten Grundstoffe werden meistens mit Geschmacksverstärkern, zweifelhaften Aromen und Zucker nivelliert. Was die Hefeindustrie erfolgreich beim Wein praktiziert, wird in der Lebensmittelindustrie nicht minder erfolgreich durch die Zuckerindustrie erreicht. Bereits in der Säuglingsnahrung wird Zucker zugesetzt! Das alles findet unter den Augen des Gesetzgebers, seiner schwammigen Gesetze und seiner Lobby-Ministerien statt. Unsere Ernährung wird immer künstlicher und unsere Geschmacksnerven werden von Kindheit an auf künstliche Aromen und Zucker bzw. Süßstoffe abgerichtet. Die Ernährungs-Pyramide zeigt ihnen wie sie sich gesund ernähren können. Lesen Sie mehr ...

Nun hört man häufig, daß gutes Essen teuer sei. Wenn Lebensmittel lokal und saisonal sind, dann steckt Qualität darin, denn die Frische stimmt. Wenn die Produkte vom lokalen Produzenten kommen gewinnt man meistens an Geschmack und spart auch noch Geld, es gibt praktisch keinen Zwischenhandel. Die Auswahl an Arten und Sorten ist auch größer. Der Verkauf biologischer Lebensmittel, die Bauern-/Wochenmärkte und der direkte Ab-Hof Verkauf erreichen langsam ein Niveau, daß die großen Handelsketten beginnen, ihr Sortiment umzustellen. Dennoch geht der Unsinn weiter, kaufe 3 und zahle 2. Das führt dazu, daß die Verschwendung von Lebensmitteln zunimmt, da man das Schnäppchen unbedingt kaufen muß, egal ob der aktuelle Bedarf vorhanden ist oder nicht. Am Ende wird weggeworfen. Die Lösung: weniger Masse, mehr Qualität, mehr Genuss.

Im Durchschnitt wirft jeder Bundesbürger pro Jahr 81,6 Kilogramm Essen weg – 76 Prozent davon werden über das kommunale Abfallsystem entsorgt. Pro Verbraucher und Tag lässt sich eine Menge von 225 Gramm Lebensmittel errechnen, die in der Tonne landen – das entspricht ungefähr dem Volumen eines durchschnittlichen Frühstücks. 47 Prozent der Lebensmittelabfälle wären in deutschen Haushalten vermeidbar, so eine Studie der Universität Stuttgart. Lesen Sie mehr ...

Tiefkühlpizza finden Sie schon lange in den Supermärkten. Auch aus der Kühltruhe daheim sind sie kaum mehr wegzudenken. Aber der Trend zu tellerfertigen Produkten aus der Aluschale, Packung oder Dose geht mittlerweile viel weiter. Pfannkuchenteig aus der Flasche, mundgerechte Obst-Happen und geschnittenen Salat bekommen Verbraucher in vielen Läden. Wenn Lust, Zeit oder Können fehlen, die Industrie macht’s. Aber die Unlust, der Zeitmangel oder das Nicht-Können-Wollen hat ihren Preis. Die vorgefertigten Lebensmittel sind wesentlich teurer und oft mit Zusatzstoffen angereichert. Oft hört man das Argument: „Wenn Familie und Beruf unter einen Hut gebracht werden müssen, sparen Leute die Zeit auch beim Kochen.“ Hinzu kommt, dass die Fertigkeiten am Herd nachließen – gerade bei Jüngeren. Gerade diese Generation bevorzugt vorgefertigte Lebensmittel wegen ihres Standard-Geschmacks. Viele Verbraucher wollen, dass es immer gleich schmeckt. Das ist bei selbst gemachter Salatsoße beispielsweise kaum möglich, bei der Fertig-Variante hingegen garantiert. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Aber, die bequeme Art zu essen kostet. Vorgefertigte Lebensmittel sind deutlich teurer als Zutaten, die selbst zubereitet werden müssen. Das gilt besonders für geschnittenes Obst und Gemüse. Fertig geschnittener, grüner Salat ist der Klassiker. Mittlerweile bekommt man fast in jedem Supermarkt neben den ganzen Köpfen auch die Tischfertige Variante aus dem Kühlregal. Dafür zahlt der Kunde gerne den doppelten Preis und mehr. Diese Spanne gilt auch bei mundgerechten Obsthappen. Wer die Fleischwurst für den Wurstsalat selbst schneidet, kommt ebenfalls billiger weg. Beim vorgekochten Express-Reis für die Mikrowelle zahlt der Verbraucher in etwa das Doppelte im Gegensatz zum Kochbeutel-Reis. Und das nur, dass der Topf einige Minuten weniger auf dem Herd steht. Nicht nur, daß die Kosten für Fertigprodukte höher sind, die Qualität ist oftmals geringer. Gerade bei Instant-Produkten macht die Anzahl der Inhaltsstoffe den großen Unterschied zu Roh-Zutaten. Häufig ist bei Fertig-Varianten viel Unnötiges drin: Aroma-, Zusatz- und Konservierungsstoffe. Nur so bleiben die Lebensmittel frisch, hübsch anzusehen und lange haltbar. Was genau enthalten ist, wird oft erst auf den zweiten Blick sichtbar – auf den klein gedruckten Zutatenlisten auf den Verpackungs-Rückseiten, liest sich oft wie ein Beipackzettel bei Medikamenten. Doch oftmals lesen Verbraucher diese aus Zeitmangel erst gar nicht oder es interessiert sie schlicht nicht. Sonst würde ihnen schnell auffallen, dass häufig viel mehr Zucker, Fett oder chemische Stoffe im Produkt enthalten sind als das Lebensmittel selbst. Bestes Beispiel sind Tütensuppen: Wo Broccoli drauf steht, ist selten Gemüse drin. Dafür aber viele Aromastoffe und Geschmacksverstärker. Das heißt es, sorgfältig die Preis- und Zutatenangaben auf der Verpackung lesen. Je kürzer die Liste, desto weniger künstliche Zusatzstoffe sind drin. Auch sollte man sich selbst die Frage stellen, braucht man das jetzt sofort oder lockt nur der Preis. Denn immerhin landet ein großer Teil der Einkäufe auf dem Müll. Lesen sie mehr ...

Ca. 55 kg Kartoffeln, Pommes frites, Klöße, Chips und andere Kartoffelerzeugniss verbraucht jeder Deutsche im Jahr. In den EU-Ländern Lettland, Polen und Griechenland liegt der Pro-Kopf-Verbrauch an Kartoffeln über 100 Kilogramm. Auf einer Anbaufläche von 259.000 Hektar werden 11,84 Millionen Tonnen Kartoffeln erzeugt. Das entspricht ca. 140 %des Verbrauchs. Der weltweit größte Kartoffelerzeuger ist China, gefolgt von Russland und Indien. Deutschland steht an sechster Stelle der Erzeugerländer.

Das beste Schweinefleisch kommt aus Spanien. Die "Oliven auf vier Beinen" wie die Iberico-Schweine auch genannt werden, streifen in absoluter Freiheit durch die Wälder, leben von Gras, Kräutern, Pilzen und Eicheln. Durch das Grünfutter erhöht sich der Anteil ungesättigter Fettsäuren im reichlich vorhanden Speck der Schweine. Doch auch in Deutschland gibt es zwischenzeitlich glückliche Schweine. Das märkische Sattelschwein, das Havelländer Apfelschwein und das Angler Sattelschwein sind Beispiel für alte Rassen, die wieder ein Comeback feiern.

Bereits 3 Prozent der Bevölkerung könnten die Fleischindustrie und die Landwirtschaft zu einer Veränderung der Haltungsbedingungen zwingen, wenn sie deutlich weniger Fleisch konsumieren würden. Das Unbehagen zu den Bedingungen in der Tierhaltung führt zu einer zunehmenden kritischen Distanz im Konsumverhalten. Dies könnte den Handel dazu veranlassen, Produkte aus seinen Fleischtheken auszulisten. In der Folge zwingt das die Landwirtschaft zu kurzfristigem Handeln, die Haltungsbedingungen zu verbessern. Eine nachhaltige Tierhaltung und einen zukunftsfähigen Fleischkonsum wäre so möglich. Doch die Realität sieht anders aus. Im Moment ist eine wachsende industrielle Fleischproduktion zu verzeichnen. Sehr große Bestände in der Schweine- und Geflügelhaltung entstehen. Die Holländer und Dänen investieren in Mecklenburg-Vorpommern im großen Stil. Kleine Initiativen entstehen, aber wie die Menschen für eine andere Tierhaltung auf die Straße bringen? "Wer geht für Hähnchen auf die Straße?". Eine Kennzeichnungsregelung für Fleisch aus den verschiedenen Haltungsformen ist notwendig. Die Kennzeichnungspflicht für Eier aus der Käfighaltung führte letztlich dazu, daß diese Eier aus den Regalen verschwanden. Lesen Sie mehr ...

Das Netzwerk, ein Beziehungsgeflecht unterschiedlicher Medien und Institutionen, das Verbraucher, Gourmets und Feinschmecker verbindet. Lesen Sie mehr ...

Unsere Überflussgesellschaft stellt zunehmend kritische Fragen und formuliert vermehrt "ethische Maßstäbe" an die Lebensmittelherstellung. Die Prozesse der Lebensmittelherstellung müssten richtig beschrieben und kommuniziert werden. Sowohl bei der Nutztierhaltung, den Tiertransporten, dem Schlachtvorgang, der Warenlogistik bis zur Verpackung. Die Kennzeichnung muss sachlich richtig, verständlich und ethisch vertretbar sein.