Diese Seite möchte Sie bei der sicheren Wahl des richtigen Weins zum Essen unterstützen. Sie erfahren, wie man Weine und Speisen treffsicher kombiniert. Ein mehrgängiges Menü ist ohne den passenden Wein undenkbar. Selbst das tägliche einfache Essen wird durch Wein zu etwas besonderem. Nur Wein alleine schmeckt meist völlig anders als in Begleitung eines Essens. Ein schöner Abend in einem Restaurant mit einem feinen Menu und einem edlen Tropfen Wein. Oder das Candlelight Dinner zu Hause mit dem Liebsten - ein Essen für das man sich viel Mühe gemacht hat und zu dem man den passenden Wein reicht. Wein und Essen gehören zusammen, versprechen Genuß und Lebensfreude. Doch welcher Wein passt zu welchem Essen? Stimmt die Regel noch, Rotwein zu Fleisch und Weißwein zu Fisch? Oder gibt es da schon bessere Empfehlungen? Welcher Wein zu welchem Käse und welches Essen am besten zu einer Weinprobe reichen? Das Dilemma ist in Restaurants am schlimmsten. Vier Gäste haben vier verschiedene Speisen ausgewählt. Je eine Flasche Weiß- und Rotwein ist üblich. Bis zu einem bestimmten Punkt geht die Kalkulation auf, aber man kann es verfeinern, um dem Essen, dem Wein und den Gästen gerecht zu werden.

Mit den nachfolgenden Vorschlägen können Sie den Stress bei der Weinauswahl im Restaurant reduzieren. Auf jeden Fall erweitern sie den Horizont.

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Wein und Essen beeinflussen sich gegenseitig im Geschmack:

Beispielsweise verstärken sich süß und süß, salzig und salzig, salzig und sauer, sauer und sauer, sauer und bitter, bitter und bitter.
Gegenseitig verdecken bzw. neutralisieren sich süß und salzig, süß und bitter, süß und sauer, salzig und bitter.
Aus diesen Basisregeln lassen sich noch keine allgemeingültigen Gesetze ableiten, aber ausgesprochen brauchbare Richtlinien für ein genussvolles Miteinander konstruieren.

Die Weine einer Landschaft passen meist zum traditionellen Essen der Gegend, in der die Zutaten wachsen:

Beispielsweise sind Badische Weine sehr gehaltvoll und passen demzufolge gut zu dem kräftigen Essen.

Achten Sie beim Kombinieren auf übereinstimmende Aromen:

Paprika passt zum Cabernet Sauvignon, der häufig einen Paprikaton hat. Soßen auf Butterbasis passen zum Chardonnay aus dem Barrique.

Der Menüaufbau sollte einige Grundregeln beachten:

Bis zum Hauptgang gilt, kalte Speisen vor warmen Speisen. Ab Hauptgang gilt warm vor kalt, während des Menüs nicht zwischen süßen und salzigen Speisen wechseln. Die Süße bleibt dem Dessert vorbehalten. Achtung, Käse vor Süßem. Aroma und Würze sollen sich von Gang zu Gang steigern. So wird der Vorgänger nicht übertrumpft.

Bei der Weinfolge ist auf folgendes zu achten:

neutrale vor aromatischen Weinen
Junge vor Alten
Leichte vor Schweren
Trocken vor Süß
kühl vor leicht temperiert
Weißwein vor Rotwein.

Das richtige Weinglas ist entscheidend für den Genuss:

Tulpenförmig mit mittelgroßen Kelch wird oft als Universalglas verwendet. Ballonförmiges Burgunderglas für Weine der gleichnamigen Rebe. Hier wird der Geruch und samtige Geschmack besser entfaltet. Schaumweinglas schlank und hoch oder als Schale. Hier finden Sie Gläser.

Die richtige Temperatur ist ebenso wichtig:

Weißwein bei 8-12 °
Rosé bei 6-8 °
Rotwein bei 15-19 °
Schaumweine zwischen 6 und 8 °

Kombinieren von Essen und Wein:

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Im Laufe einer Mahlzeit sollte man die Weine in der folgenden Reihenfolge reichen:

Weißer Burgunder oder weißer Bordeaux vor rotem Bordeaux.
Roter
Burgunder, lieblicher weißer Bordeaux und roter Bordeaux vor rotem Burgunder. Roter Burgunder vor weißem lieblichen Bordeaux.
Dies ist jedoch nur eine Grundregel und trifft nur für Weine eines ähnlichen Typus und vergleichbarer Qualität zu. Man kann deswegen sehr wohl einen leichten Burgunder einem kräftigen, gehaltvollen und tanninreichen Bordeaux eines guten Jahrgangs voranstellen.
Wichtig ist aber immer, junge Weine vor alten Weinen zu servieren. Champagner zu Beginn der Mahlzeit.