Eine Studie der GfK GeoMarketing zeigt, wie regional verschieden die Kaufkraft verteilt ist. Lesen Sie mehr ...
Im ersten Halbjahr 2011 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 174,2 Millionen Gästeübernachtungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Plus von 5 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2010.
Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhte sich um 8 % auf 27,6 Millionen. Bei Gästen aus dem Inland stieg die Übernachtungszahl um 4 % auf 146,6 Millionen.
Im Juni 2011 erhöhte sich die Zahl der Gästeübernachtungen gegenüber Juni 2010 um 10 % auf 41,1 Millionen. Davon entfielen 35,1 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+ 10 %) und 6,0 Millionen auf ausländische Gäste (+ 9 %).
Im September 2011 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 40,2 Millionen Gästeübernachtungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Plus von 3 % gegenüber September 2010.
Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2 % auf 6,3 Millionen. Die Übernachtungszahl von Gästen aus dem Inland stieg um 4 % auf 33,9 Millionen.
Im Zeitraum Januar bis September 2011 war die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4 % höher und lag bei 309,3 Millionen. Davon entfielen 259,5 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+ 3 %) und 49,8 Millionen auf ausländische Gäste
(+ 6 %).
Quelle: www.destatis.de
Insgesamt 3,1 Milliarden Euro Steuereinnahmen flossen im Jahr 2010 über den Absatz alkoholischer Getränke in die öffentlichen Kassen Deutschlands. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war die Branntweinsteuer im Jahr 2010 mit 2,0 Milliarden Euro am ertragreichsten. Aus der Biersteuer wurden 713 Millionen Euro eingenommen. Über die Steuer auf Schaumwein beziehungsweise auf Zwischenerzeugnisse wie etwa Sherry wurden 443 Millionen Euro vereinnahmt. Lediglich 2 Millionen Euro erbrachte dagegen die Steuer auf Alkopops (Mischungen aus Softdrinks und Alkohol).
Das Biersteueraufkommen steht den Bundesländern zu, alle anderen Steuereinnahmen aus Genussmitteln fließen in die Bundeskasse. Der Steuersatz für Wein ist auf Null festgelegt - die öffentlichen Kassen erzielen also keine Einnahmen aus der Weinsteuer.
Rund 46,7 Millionen Passagiere haben im ersten Halbjahr 2011 von den 27 größten deutschen Flughäfen aus eine Flugreise begonnen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren dies rund 3,4 Millionen Passagiere oder 7,9 % mehr als im ersten Halbjahr 2010.
Der innerdeutsche Passagierverkehr, der ein Viertel des Gesamtverkehrs umfasste, erhöhte sich um 4,6 % auf knapp 12,0 Millionen Passagiere. Der Auslandsverkehr (rund 34,7 Millionen Passagiere) stieg um 9,1 %. Diese überdurchschnittliche Zunahme wurde vom Europaverkehr (+ 11,8 %) getragen, während der Interkontinentalverkehr nahezu auf Vorjahresniveau (+ 0,3 %) blieb.
Im Interkontinentalverkehr zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen. Im ersten Halbjahr 2011 war der Flugverkehr nach Afrika stark rückläufig (- 21,1 %): Für das aufkommensstärkste Zielland auf dem afrikanischen Kontinent, Ägypten, gab es gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 einen Einbruch der Passagierzahlen von 37,1 %, für Tunesien lag der Rückgang sogar bei 48,9 %. Demgegenüber stiegen die Passagierzahlen für Asien im ersten Halbjahr 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,1 % auf rund 3,3 Millionen Passagiere, der Flugverkehr nach Amerika erhöhte sich um 6,5 % auf rund 3,2 Millionen Passagiere.
Nach Ländern betrachtet erhöhte sich im ersten Halbjahr 2011 das Passagieraufkommen im Europaverkehr vor allem im Flugverkehr nach Frankreich (+ 16,3 %) und in die Schweiz (+ 14,5 %). Für Russland (europäischer Teil) lagen die Zuwächse gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar bei 25,7 % und für die Niederlande bei 25,0 %. Auf dem asiatischen Kontinent wurde im ersten Halbjahr 2011 vor allem das Zielland China (+ 9,9 %) stärker frequentiert, während Indien einen Rückgang von - 2,5 % zu verzeichnen hatte. Auf dem amerikanischen Kontinent nahmen besonders die Passagierzahlen nach Brasilien zu, das sein Aufkommen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26,2 % steigerte. Die Vereinigten Staaten verbesserten ihr Ergebnis um 4,9 %.
Im Alter erfüllen sich manche Menschen einen lang gehegten Traum und verbringen ihren Lebensabend im Süden. Ein beliebter Alterssitz vieler älterer Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union (EU) ist Spanien: Insgesamt 226 000 EU-Ausländer ab 65 Jahren waren 2010 dort gemeldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Eurostat-Daten mitteilt, waren darunter Deutsche mit rund 53 000 Personen die zweitgrößte Gruppe der EU-Ausländer. Die meisten der in Spanien lebenden europäischen Seniorinnen und Senioren stammten aus dem Vereinigten Königreich (94 000 Menschen).
Der Index der Einfuhrpreise lag im August 2011 um 6,6 % über dem Vorjahresstand. Im Juli 2011 hatte die Jahresveränderungsrate + 7,5 % und im Juni + 6,5 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fiel der Einfuhrpreisindex im August 2011 gegenüber dem Vormonat Juli 2011 um 0,7 %.
Im Nahrungsmittelsektor lag der Einfuhrpreisindex für Getreide im August 2011 um 16,4 % höher als im August 2010 (+ 1,0 % gegenüber Juli 2011). Rohkaffee kostete 30,1 % mehr als im vergleichbaren Vorjahresmonat (+ 4,3 % gegenüber dem Vormonat). Geflügelfleisch war um 16,3 % teurer als im August 2010 (+ 1,3 % gegenüber Juli 2011), der Einfuhrpreisindex für Rindfleisch lag um 10,1 % höher als vor einem Jahr (+ 0,9 % gegenüber Juli 2011). Bei Schweinefleisch gab es ebenfalls einen Preisanstieg (+ 3,0 % gegenüber August 2010 und + 0,4 % gegenüber Juli 2011). Die Preise für importierte Milch und Milcherzeugnisse lagen im August 2011 im Vergleich zum August 2010 um 7,7 % höher (- 0,4 % gegenüber Juli 2011).
Die 10 goldenen Regeln.
Kreuzfahrten sind beliebt wie nie. Allein in den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl mehr als verdoppelt - Tendenz steigend. Einst Luxusamüsement für die Oberschicht hat sich das Reisen auf dem Meer inzwischen zur Massenbewegung gewandelt. Den Massenmarkt dominieren schwimmende Hochhäuser mit 2.000 bis 6.000 Passagieren. Der Preis spielt eine wichtige Rolle. Dank der großen Nachfrage und vor allem der großen Schiffseinheiten, die oft an einen schwimmenden Container erinnern, sind viele Seereisen mittlerweile auch für die Mittelschicht und für Familien bezahlbar geworden. Diese bestellen immer öfter eine See- anstatt einer Pauschalreise, weil sie dank der guten Ausstattung an Bord genauso Fitness und Wellness erleben, im 4D-Kino auf beweglichen Stühlen sitzen und so gut essen können wie an Land - und das zu ähnlichen Preisen. Die Programme an Land abseits der bekannten Trampelpfade sind ein weiterer wichtiger Punkt für die Auslastung der Schiffe. Allein der deutsche Markt wuchs 2010 um 16 Prozent, 1,2 Mio. Reiselustige gingen auf Kreuzfahrt. Zum Vergleich: 2005 waren es nur knapp die Hälfte. Obwohl kein anderes Reisesegment schneller wächst, macht es bislang gerade einmal ein Prozent aller Reisen aus. Vor allem die AIDA Schiffe profitieren von dem Hype. Neue Schiffe sind bestellt.
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag im August 2011 um 6,5 % über dem Stand von August 2010. Im Juli 2011 hatte die Jahresveränderungsrate + 8,2 % betragen, im Juni + 8,5 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Großhandelsverkaufspreisindex im August 2011 gegenüber dem Vormonat Juli 2011 um 0,1 %.
Verglichen mit August 2010 waren auf Großhandelsebene im August 2011 insbesondere Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze deutlich teurer (+ 25,4 %). Gegenüber Juli 2011 sanken die Preise für diese Produkte um 3,0 %
Der Großhandelspreisindex für Getreide, Saatgut und Futtermittel lag im August 2011 um 19,0 % über dem Niveau von August 2010 (+ 0,8 % gegenüber Juli 2011). Die Preise für Milch, Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette waren um 7,5 % höher als im August 2010, blieben aber gegenüber Juli 2011 unverändert. Obst, Gemüse und Kartoffeln waren auf Großhandelsebene um 4,1 % teurer als ein Jahr zuvor (ebenfalls unverändert gegenüber dem Vormonat).
Im Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen lag das Preisniveau im August 2011 um 13,8 % über dem von August 2010. Verglichen mit dem Vormonat Juli 2011 verteuerten sich die in diesem Bereich gehandelten Produkte um 0,7 %. Die Preise für Erze, Metalle und Metallhalbzeug lagen im August 2011 auf Großhandelsebene um 7,1 % über denen von August 2010. Gegenüber dem Vormonat Juli 2011 fielen sie um 0,2 %.
Der Bierabsatz ist im ersten Halbjahr 2011 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 1,0 % beziehungsweise 0,5 Millionen Hektoliter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager somit in den ersten sechs Monaten des Jahres 2011 rund 49,5 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.
Biermischungen - Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen - machten im ersten Halbjahr 2011 mit 2,0 Millionen Hektolitern 4,1 % des gesamten Bierabsatzes aus. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 wurden in diesem Biersegment 1,6 % mehr abgesetzt.
Die Stiftung für Zukunftsfragen hat eine Reiseprognosen für die beliebtesten Reiseziele 2011 ermittelt. Demnach bevorzugen ein Viertel der Urlauber Deutschland. Danach kommen Spanien, Türkei, Italien, Österreich, Kroatien und Skandinavien. Ein Viertel ist noch unentschlossen.
Im Durchschnitt stehen jedem Deutschen 39,8% seines Ausgabepotenzials für Nahrungs- und Genussmittel zur Verfügung. Bei allen neuen Bundesländern liegt ein etwas höherer Anteil vor, während bei den alten Bundesländern nur Hamburg und Bremen überdurchschnittliche Anteile ausweisen. Hat man aber in Bremen im Schnitt nur 2.087 € für Nahrungs- und Genussmittel zur Verfügung, liegen die Hamburger mit 2.306 € pro Kopf an der Spitze des Ausgabepotenzials im Ländervergleich. Das sind fast neun Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt. Quelle http://www.gfk-geomarketing.de
Dürfen wir Lebensmittel an Warenterminbörsen handeln, um kurzfristige Spekulationsgewinne für Hedgefonds zu generieren? Immer mehr Menschen auf unserem Globus haben Probleme, die Grundnahrungsmittel für den täglichen Bedarf zu vernünftigen Preisen zu kaufen. Vor allem die Bevölkerung der Dritte-Welt-Länder leiden unter diesem Problem oder sollen wir besser sagen unter diesem Skandal. Dagegen zeichnet sich die EU dadurch aus, daß sie mit 53 Milliarden Euro die Landwirtschaft subventioniert, obwohl wir zu viele Lebensmittel haben. Da beruhigt auch nicht, daß wir Lebensmittel aus Afrika kaufen, wohl wissend, dass dort Kinder arbeiten statt zur Schule zu gehen.
Die Nachfrage nach deutscher Schokolade steigt: In den ersten elf Monaten des Jahres 2011 wurden 62 000 Tonnen Schokoladenpralinen im Wert von 375 Millionen Euro aus Deutschland ausgeführt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der vom 29. Januar bis 1. Februar 2012 in Köln stattfindenden Internationalen Süßwarenmesse (ISM) weiter mitteilt, waren das wertmäßig 5,0 % mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Wichtigste Abnehmer waren mit 8 800 Tonnen die Niederlande. Sie hatte damit einen Anteil von 14,3 % an den gesamten Pralinenausfuhren. Darauf folgten Frankreich mit 5 300 Tonnen (8,6 %) und Österreich mit 5 100 Tonnen (8,2 %).
Der Verbraucherpreisindex in Deutschland wird sich im Januar 2012 voraussichtlich um 2,0 % gegenüber Januar 2011 erhöhen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, wird der Verbraucherpreisindex gegenüber Dezember 2011 saisonbedingt voraussichtlich um 0,4 % sinken.
Wie schon im gesamten Verlauf der letzten beiden Jahre wird die Teuerungsrate auch im Januar 2012 maßgeblich durch starke Preiserhöhungen bei Haushaltsenergie und Kraftstoffen bestimmt.
Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) in Deutschland wird sich im Januar 2012 voraussichtlich um 2,3 % gegenüber Januar 2011 erhöhen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, wird der Harmonisierte Verbraucherpreisindex gegenüber Dezember 2011 saisonbedingt voraussichtlich um 0,5 % sinken.
Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex wird europaweit nach harmonisierten Konzepten, Methoden und Verfahren berechnet. Er wird zur Inflationsmessung in innereuropäischen Vergleichen verwendet. Die Berechnungsmethoden werden auf der Grundlage europäischer Rechtsakte laufend angepasst. Zum Januar 2012 wurde beispielsweise die HVPI-Verordnung 1114/2010 mit neuen Mindeststandards für die Qualität der HVPI-Gewichtung wirksam.
Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen im Jahresdurchschnitt 2011 gegenüber 2010 um 2,3 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Jahresteuerungsrate damit deutlich höher als in den beiden Vorjahren (2010: + 1,1 %; 2009: + 0,4 %). Eine noch höhere Teuerung im Jahresdurchschnitt gab es zuletzt 2008 (+ 2,6 % gegenüber 2007). Für 2011 wurden somit sowohl im Jahr als auch in allen einzelnen Monaten Inflationsraten von 2 % und mehr ermittelt.
Für den deutlichen Anstieg der Jahresteuerungsrate 2011 waren vor allem die Energiepreise verantwortlich. Energie insgesamt verteuerte sich 2011 spürbar um 10,0 % (davon Kraftstoffe: + 11,0 %; Haushaltsenergie: + 9,5 %). Bei der Haushaltsenergie wurden neben dem enormen Preisanstieg bei leichtem Heizöl (+ 24,5 %) auch deutliche Preiserhöhungen bei Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme (+ 8,0 %), Strom (+ 7,3 %) und Gas (+ 4,6 %) beobachtet. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise betrug die Jahresteuerungsrate 1,3 %.
Überdurchschnittliche Preissteigerungen zeigten sich auch bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken (+ 2,8 %; davon Nahrungsmittel: + 2,5 %; alkoholfreie Getränke: + 6,1 %). Für die Konsumenten spürbar teurer wurden vor allem Speisefette und Speiseöle (+ 12,6 %; darunter Butter: + 14,2 %) sowie Kaffee, Kakao und Tee (+ 10,2 %; darunter Kaffee: + 17,6 %). Deutliche Preiserhöhungen gab es auch bei Fleisch und Fleischwaren (+ 2,8 %) sowie vielen Molkereiprodukten (zum Beispiel süße Sahne: + 10,7 %; Quark: + 7,0 %). Günstiger als 2010 war 2011 dagegen Gemüse (- 3,9 %).
Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich gegenüber 2010 um 3,3 %. Überdurchschnittlich stiegen die Preise für Verbrauchsgüter (+ 4,7 %), während langlebige Gebrauchsgüter etwas günstiger waren (- 0,1 %; darunter Informationsverarbeitungsgeräte: - 9,2 %).
Die Preise für Dienstleistungen insgesamt entwickelten sich 2011 moderat mit + 1,3 %, (darunter Nettokaltmiete: + 1,2 %; aber Nachrichtenübermittlung: - 2,7 %). Erwähnenswert ist hier die Preisentwicklung bei Flugtickets: Diese wurden 2011 deutlich teurer (+ 13,4 %), vor allem infolge der seit Jahresbeginn erhobenen Luftverkehrsabgabe. Dies wirkte sich jedoch aufgrund des geringen Anteils am Gesamtbudget der Haushalte kaum auf die Jahresteuerung 2011 der Verbraucherpreise insgesamt aus.
Veränderung im Dezember 2011 gegenüber Dezember 2010
Zum Jahresende nahm die Inflationsrate - gemessen am Verbraucherpreisindex - mit + 2,1 % den dritten Monat in Folge ab (September 2011: + 2,6 %; Oktober: + 2,5 %; November: + 2,4 %).
Im Jahresvergleich wirkte im Dezember 2011 - wie im gesamten Jahr - vor allem Energie preistreibend, trotz rückläufiger Preise für Mineralölprodukte zum Jahresende. Energie insgesamt verteuerte sich um 8,0 % gegenüber Dezember 2010, darunter Mineralölprodukte um 8,1 % (davon leichtes Heizöl: + 18,2 %; Kraftstoffe: + 5,2 %). Auch bei allen anderen Energieprodukten wurden im Dezember 2011 gegenüber Dezember 2010 deutliche Preiserhöhungen gemessen (zum Beispiel Strom: + 6,9 %; Gas: + 6,8 %). Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung der Energieprodukte hätte sich im Dezember 2011 eine Inflationsrate von nur 1,3 % ergeben.
Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke lagen im Dezember 2011 mit + 2,5 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Erheblich teurer waren vor allem Speisefette und Speiseöle (+ 13,3 %; darunter Margarine: + 25,4 %; Butter: + 6,1 %) sowie Kaffee, Kakao und Tee (+ 11,7 %; darunter Kaffee: + 19,4 %). Auch bei vielen anderen Nahrungsmittelgruppen gab es deutliche Preiserhöhungen (zum Beispiel Fleisch und Fleischwaren sowie Molkereiprodukte jeweils: + 5,1 %). Günstiger gegenüber dem Vorjahresmonat war dagegen Gemüse (- 11,9 %; darunter Tomaten: - 24,2 %; Kartoffeln: - 21,7 %).
