Aktuell sind 36 Denkmäler in Deutschland auf der Welterbeliste der UNESCO verzeichnet. Auf dieser Seite finden Sie 37 Denkmäler; das Dresdner Elbtal wurde wieder aberkannt. Sie stehen unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit. Die 1972 von der UNESCO verabschiedete Konvention ist das international bedeutendste Instrument, um Kultur- und Naturstätten, die einen "außergewöhnlichen universellen Wert" besitzen, zu erhalten. Denkmäler werden nur dann in die Liste des Welterbes aufgenommen, wenn sie die in der Konvention festgelegten Kriterien der "Einzigartigkeit" und der "Authentizität" (bei Kulturstätten) bzw. der "Integrität" (bei Naturstätten) erfüllen und wenn ein überzeugender "Erhaltungsplan" vorliegt.

Es sind die herausragenden Zeugnisse der Geschichte der Menschheit und der Natur, die mit dem Emblem des UNESCO-Welterbes ausgezeichnet werden: stumme und doch beredte Zeugen großartiger Kulturleistungen und Naturphänomene.

Aktuelle Meldungen im Blog.
Die Altstädte von Stralsund und Wismar repräsentieren das kulturelle Erbe der Hanse.
Mit dem mittelalterlichen Stadtkern der Hansestadt Lübeck wurde erstmals in Nordeuropa eine ganzer Stadtbereich als Welterbe anerkannt. Die Altstadt mit der markanten und unverwechselbaren Stadtsilhouette mit den sieben Türmen der monumentalen Kirchen, der planmäßig angelegte Stadtgrundriss mit den historischen Raumgefügen der Straßen und Plätze sowie die originale historische Bausubstanz als Museum.
Als Pilger- und Kulturreise für Martin Luther Fans ein Muss.
Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg

Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar und Dessau

Von der Unesco in 2009 in erpresserischer Manier wieder aberkannt, weil die Dresdner sich in einer demokratischen Wahl für den Bau einer Brücke über die Elbe entschieden haben. Auch das ist die Unesco oder ..... Teile davon. Siehe Pro und Contra.
Das Klassische Weimar repräsentiert die Blütezeit der deutschen Geistesgeschichte.
Die Luthergedenkstätten repräsentieren die Blütezeiten der deutschen Geistesgeschichte.
Der Kölner Dom gilt als Meisterwerk der gotischen Architektur.

Karl der Große wollte einen Traum realisieren, die Manifestation eines "neuen Roms". 786 wurde mit dem Bau der Marienkirche (Pfalzkapelle) begonnen. Damit wurde der Grundstein zu einem der bedeutendsten Bauwerke Europas gelegt. Der Dom erhielt seine heutige Gestalt im Verlauf einer mehr als tausendjährigen Geschichte.

Bild Burg Pfalzgrafenstein bei Kaub
Auch Burgenrhein oder Tal der Loreley genannt. Hier befindet sich auch das Weinanbaugebiet Mittelrhein.
Welterbe-Atlas Unterwegs im Tal der Loreley von Rüdesheim und Bingen bis Koblenz
Welterbeportal Oberes Mittelrheintal mit Überblick über alle offiziellen Internetseiten
Welterbe-Bote Geschichten rund um das Mittelrheintal
Bild Kloster Lorsch

Zu den bedeutenden Relikten vorromanischer Baukunst in Deutschland gehört die bekannte karolingische Tor- oder Königshalle in Lorsch. Obwohl die genaue Bauzeit und die ursprüngliche Funktion des Gebäudes unbekannt sind, stehen seine Dekoration an der Fassade und im Obergeschoß für die Qualität der verloren Baulichkeit eines der größten und bedeutendsten Klöster Mitteleuropas.

Im Herzen der fränkischen Kulturlandschaft liegt auf sieben Hügeln die tausendjährige Bischofs- und Kaiserstadt. Gründer und Förderer war Kaiser Heinrich II († 1024). Er erhob Bamberg zum Mittelpunkt des Heiligen Römischen Reiches. Neben Dom, Altem Rathaus, Neue Residenz und Kloster St. Michael prägte die Regnitz mit ihren vielen Wasserläufen und Brücken das Gesicht der Stadt.

Der romanische Kaiserdom ist das bekannte und weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt. Von Kaisern erbaut und von Kaisern als letzte Ruhestätte ausersehen, ein Symbol ihrer Macht. 1030 wurde unter dem salischen Kaiser Konrad II. mit dem Bau begonnen, bereits 31 Jahre später konnte die Kirche geweiht werden.

Der antike Grenzwall ist eines der herausragendsten archäologischen Bodendenkmale in Mitteleuropa und Zeugnis der römischen Epoche und Kultur vor 2000 Jahren. Der Limes verläuft vom Rhein bis an die Donau.

Die Wieskirche ist eines der bedeutendsten Kunstwerke des bayerischen Rokoko.
Als erste deutsche Naturlandschaft gehört das Wattenmeer wegen seines einzigartigen Ökosystems zum Welterbe der Menschheit. Es ist eines der weltweit größten und wichtigsten gezeitenabhängigen Feuchtgebiete der Erde. Im Wattemeer rasten jedes Jahr zehn bis zwölf Millionen Zugvögel. Zum Weltnaturerbe Wattenmeer gehört ein über 9.500 Quadratkilometer großes Gebiet, das sich entlang der niederländischen und deutschen Nordseeküste erstreckt. Etwa 10.000 Arten leben im Wattenmeer, darunter Seehunde, Kegelrobben und Schweinswale. Kein anderes Gebiet der Erde hat eine größere zusammenhängende Sand- und Schlickfläche. Die Möglichkeit, dieses Gebiet bei Ebbe zu Fuß zu durchwaten, hat dem Wattenmeer seinen Namen gegeben. In die Welterbeliste wurden das niederländische Wattenmeer-Schutzgebiet sowie die deutschen Wattenmeer-Nationalparks Niedersachsens, Schleswig-Holsteins und Hamburgs aufgenommen.
Fünf deutsche Buchenwaldgebiete sind in der Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt aufgenommen: der Grumsiner Forst in Brandenburg, der Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen, der Nationalpark Jasmund und der Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern sowie der Nationalpark Hainich in Thüringen. Sie repräsentieren die wertvollsten verbliebenen Reste großflächiger naturnaher Buchenbestände in Deutschland. Lesen Sie mehr ...
Im Jahr 1911 beauftragte der Industrielle Carl Benscheidt den damals noch nicht einmal 30-jährigen Architekten Walter Gropius und seinen Mitarbeiter Adolf Meyer mit dem Bau seiner neuen Schuhleisten-Fabrik in Alfeld. Benscheidt bewies durch sein Vertrauen in Gropius’ moderne Auffassung von Architektur ein gutes Gespür, denn die Fabrik stellt rückblickend das Manifest der "Neuen Sachlichkeit" dar. Lesen Sie mehr ...

Insgesamt 111 Pfahlbaufundstellen in sechs Alpenländern sind in die Welterbeliste aufgenommen, darunter auch 18 Fundstellen in Baden-Württemberg und Bayern. Am baden-württembergischen Bodenseeufer liegen neun Pfahlbaustationen, sechs Fundstellen sind in Oberschwaben zu verzeichnen, südlich von Augsburg und im Starnberger See liegen die drei bayerischen Pfahlbaufundstellen. Zusammen mit 93 weiteren Pfahlbaufundstellen in Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz und Slowenien repräsentieren sie ein archäologisches Erbe, das bis 5000 vor Christus zurückreicht.

Prähistorische Pfahlbauten

Die offizielle Seite der Unesco Deutschland. Hotelinformationen und ausgewählte Hotels. Reiseführer und Hotelführer. Was ist ein Denkmal? Und wie geht man mit ihm um? Mit DenkmalDebatten will die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die Gründe denkmalpflegerischen Handelns darlegen und zeigen, warum es sich lohnt, unser Kulturerbe zu bewahren.