Das Anbaugebiet erstreckt sich von Baden Baden bis Freiburg im Breisgau. Die Anbauflächen sind im wesentlichen im Süden am Kaiserstuhl und im Norden um Durbach und Neuweier. Baden gilt als die wärmste Region mit den meisten Sonnenstunden in Deutschland und hat als einziges Weinanbaugebiet die EU-Weinbauzone B wie das Elsaß und die Loire. Das bedeutet, daß die Winzer die höchsten Qualitätsanforderungen für den Qualitätsweinbau, z.B. höhere natürliche Mindestmostgewichte und geringere Anreicherungsmöglichkeiten, erfüllen müssen. Die qualitätsentscheidende Folge ist, daß die durchschnittlichen Hektarerträge zu den niedrigsten im deutschen Weinbau zählen. Auf den ca. 16.000 Hektar Anbaufläche werden vor allem die Burgundersorten angebaut. Die neun badischen Weinbaubereiche sind: Badische Bergstraße, Tauberfranken, Kraichgau, Ortenau, Breisgau, Kaiserstuhl, Tuniberg, Markgräflerland und Bodensee. Die besten Weinberge sind im Norden der Neuweier Mauerberg, der Durbacher Schloßberg sowie im Süden der Achkarrer Schloßberg, die Oberbergener Baßgeige, der Blankenhorner Doktorgarten, der Ihringer Winklerberg sowie der Freiburger Schloßberg. Baden ist ein Burgunderland: charaktervolle Grauburgunder, Weißburgunder, Frühburgunder, feurige Spätburgunder, Chardonnay und Auxerrois werden vor allem im Süden und in der Mitte angebaut. Im Norden (Ortenau) hervorragender Riesling. Ca. 40 % der Rebfläche Badens ist mit Spätburgunder bepflanzt. Etwa die Hälfte des gesamten badischen Grauburgunders wird im Kaiserstuhl angebaut. Baden gilt als das Burgunderland.
Qualitätsweine b. A. aus den Bereichen Bodensee, Markgräflerland, Tuniberg, Kaiserstuhl, Breisgau, Ortenau, Kraichgau, Badische Bergstraße, Tauberfranken.
Tafelweine aus den Weinbaugebieten Oberrhein, Untergebieten Burgengau und Römertor.
Landweine aus den Gebieten Badischer Landwein und Tauberländer Landwein.
Durch das Napoleonische Teilungserbrecht sind die meisten Reblagen im Besitz vieler kleiner Nebenerwerbs-Winzer. Diese haben sich zu Winzergenossenschaften (WZG) zusammengeschlossen. Die Parzellen werden sehr liebevoll gepflegt und liefern hervorragende Trauben. Annähernd 70 % der Weine werden in WZG ausgebaut und angeboten.
Weingut Salwey, Oberrotweil Die Destillate sind fast so berühmt wie die Weine.
Weingut Andreas Laible, Durbach Hat beim Riesling des Jahres nichts anders gemacht.
Weingut Seeger, Leimen TIPP: NaaN und Schwarzriesling "R".
Weingut Josef Michel, Achkarren
Weingut Jacob Duijn, Bühl Baden/ Kappelwindeck Vom Sommelier zum Winzer.
Weingut Fritz Waßmer, Bad Krotzingen TIPP: Merlot und Spätburgunder XXL
Remstalkellerei, Weinstadt-Beutelsbach TIPP: Trollinger ***.
Dazu einige Winzergenossenschaften wie WZG Burkheim, Glottertal, Jechtingen und Auggen. Besonders lange erzeugt die WZG Winzerkeller Hex vom Dasenstein hervorragende Weine.
Weingut Männle, Durbach Die Roten sind beachtenswert. Die Spitzenweine werden nach der Methode Macéracion carbonique hergestellt.
