Das 6.000 Hektar große Anbaugebiet befindet sich am Main um Würzburg herum. Die hier erzeugten Weine unterscheiden sich nicht nur in der Flaschenform, der Bocksbeutelflasche vom westlich gelegenen Rheingau. Die kraftvollen Lehm-, Muschelkalk- und Keuperböden fördern würzige Weine mit ausgeprägter Bodenprägung. Der Silvaner gilt als der Paradewein. Die besten Lagen sind der Burgstadter Centgrafenberg, der Homberger Kallmuth, der Würzburger Stein, die Würzburger Innere Leiste, der Randersacker Pfülben, der Iphöfer Julius- Echter- Berg sowie der Casteller Schloßberg.
Qualitätsweine b. A. aus den Bereichen Steigerwald, Maindreieck und Mainviereck.
Tafelweine aus dem Weinbaugebiet Bayern, Untergebieten Main, Lindau und Donau.
Landweine aus den Gebieten Landwein Main und Regensburger Landwein.
Eine grundlegende Neuordnung der Bereiche und Großlagen in Franken wurde im Oktober 2011 beschlossen. Die drei alten Bereichsnamen Mainviereck, Maindreieck und Steigerwald werden durch zwölf neue Bezeichnungen abgelöst.
Auch eine dreigliedrige Qualitätspyramide ist geplant. Bereichs- bzw. Großlagenweine, Ortsweine und Weine mit Einzellagenbezeichnung. Letztere sollen zum Teil "Erste" oder "Große" Gewächse heißen.
Diese Maßnahmen sind offensichtlich der Start für eine umfassende Qualitätsoffensive wie sie andere Weinbaugebiete bereits eingeleitet haben.
Fürstliche Domäne Castell, Castell
Weingut Deppisch, Marktheidenfeld und die Geschichte.
